Warum HIT Training so viel Fett verbrennt

Warum HIT Training so viel Fett verbrennt

Eine Zunahme an Muskelmasse ermöglicht, das eigene genetische Potenzial vollkommen auszuschöpfen. Je näher man an diesen Punkt kommt, desto mehr profitiert die eigene Gesundheit. Was eigentlich so viel bedeutet wie: Je gesünder die Muskulatur, desto gesünder der Mensch. Denn die Entfaltung des eigenen muskulären Potenzials kann zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität führen. Beispielsweise wird die Kraft verbessert, was wiederum zu härteren Knochen und zu einem schnelleren zentralen Nervensystem führt.

Wie das funktioniert, fragst du dich? Und wie man schnellst möglich dieses Stadium der Gesundheit erreicht? Wir haben die Antworten für dich.

Das Problem des Älterwerdens

Um zu verstehen, dass man mit dem Alter nicht nur damit kämpft, Muskelmasse aufzubauen, sondern die Muskelmasse erst einmal erhalten muss, eine kurze Einführung. Mit dem Älterwerden entsteht die Tendenz, Muskelmasse abzubauen. Dies kann zu einem starken Abfall des Grundumsatzes führen. Denn wenn man zwei Kilogramm an Muskeln verliert, sinkt die Anzahl an Kalorien, die man in einem Zeitraum von vierundzwanzig Stunden verbrennt, ca. um 250. Diese Zahl summiert sich schnell. Denn wer Muskelmasse verliert, seine Essgewohnheiten aber beibehält, kann in 14 Tagen bis zu einem halben Kilo zunehmen. Um eine Fettzunahme zu verhindern, sollte man also Muskelmasse aufbauen. Denn mit zunehmender Kraft verausgabt man sich auch mehr, was bedeutet, dass man nicht mehr so genau darauf schauen muss, wie viele Kalorien man zu sich nimmt.

Wie funktioniert die Fettverbrennung?

Für die schnelle Energiebestellung für die Zielmuskelzellen ist der glykolytische Zyklus verantwortlich. Dies ist der «Zuckerbrenner» - er verursacht also das Brennen, das man bei Kraftübungen verspürt. Dieses Brennen ist ein Zeichen dafür, dass man erfolgreich den Zuckerspeicher im Muskel verbrennt und erschöpft. Der glykolytische Zyklus produziert zwar nicht viel ATP (Energieeinheit unseres Körpers), hat aber einen grossen Vorteil. Denn er führt dazu, dass sich in der Muskelzelle Laktat ansammelt. Laktat ist ein Stoffwechselprodukt, welches sich bei der Energiegewinnung bildet. Denn bei leichter sportlicher Aktivität verbrennt der Körper vor allem Fette und eine gewisse Menge an Kohlenhydraten. Dies geschieht mit der aeroben Energiegewinnung, bei welcher Sauerstoff aus der Atmung verbraucht wird. Bei hochintensiven Belastungen reicht der Sauerstoff schlussendlich nicht mehr aus, um beispielsweise für schnelle Muskelkontraktionen Energie bereit zu stellen. Aus diesem Grund beginnt der Körper den aeroben Stoffwechsel von Glukose ohne die Verwendung von Sauerstoff. Dabei entsteht als Endprodukt Laktat. Ab einer gewissen Intensität wird mehr Laktat produziert, als abgebaut werden kann. Als Folge wird der Energiegewinnungsprozess stark gehemmt oder kommt sogar zum Erliegen, was bedeutet, dass die Muskeln müde werden und die Leistungsfähigkeit sinkt.

Der Körper mag es nicht, so geschwächt zu werden, weshalb er in den anabolen Zustand übergeht. Er muss das abgebaute Gewebe wiederherstellen und vergrössert die Speicher, um beim nächsten Mal auf solche extreme Belastungen vorbereitet zu sein. Durch diesen Prozess wird der Körper immer kräftiger und fitter. Aus diesem Grund sind beispielsweise hoch intensive Trainings (HIT) sehr gut, um ans Ziel zu kommen. Denn diese Trainings, wie beispielsweise von AURUM angeboten, versetzen den Körper in kürzester Zeit in diesen eben genannten anabolen Zustand.

Was bewirkt HIT?

Der Körper kann nicht zwischen einem Sprint und einer einminütigen Beinpresse unterscheiden, denn für beide Aktivitäten muss die benötigte Energie an die Muskelzellen geliefert werden. Was macht den Unterschied aus?

Der Abbau von Zucker und Glykogen aus dem Speicher des Muskels wird als Glykogenolyse bezeichnet. Dieser Vorgang geschieht, wenn der Körper so schnell wie möglich der im Muskel gespeicherte Zucker für die Anwendung des Muskels mobilisiert wird. Die Aktivierung dieser Muskelfasern geschieht normalerweise nur in Notfällen. Bei HIT Training befindet sich der Muskel nach ca. 30 Sekunden in diesem eben genannten Notfall-Modus, was durch das intensivierende Brennen deutlich wird. Dabei wird der Zuckerspeicher «angezapft». Durch diesen Prozess kann die Insulinsensitivität wiederhergestellt werden. Insulin ist das essenzielle Speicherhormon. Es hilft uns, Zucker in die Zellen und aus den Zellen zu bekommen. Wenn die Muskel- und Leberzellen voll sind, geht der Zucker ins Fett über, um zu verhindern, dass man in einen hypoglykämischen Zustand gerät. Dieser Zustand ist beispielsweise für Diabetiker sehr gefährlich. Wenn man die Muskeln darauf trainiert, insulinempfindlicher zu werden, kann man sich beispielsweise davor schützen, Diabetes Typ 2 zu entwickeln. Auch wird dabei verhindert, dass Zucker im Fett eingelagert wird, was wiederum zur Fettverbrennung führt. Weiter stimuliert das «Anzapfen» des Zuckerspeichers die Ausschüttung der Stresshormone Epinephrin und Noradrenalin. Diese bewirken die Fettverbrennung. Denn wenn sie freigesetzt werden, wandern sie zu den Fettzellen und bewirken die Abgabe von Fett in den Blutkreislauf, um zur Energiegewinnung verbrannt zu werden.

Bei einem HIT Training müssen die Muskeln einen hohen Energiebedarf decken. Es werden Enzyme freigesetzt, die die Freisetzung von gespeichertem Zucker im Muskel zur Energiegewinnung auslösen. Durch das intensive Training werden so viele Enzyme ausgelöst, dass es zu einer fast vollständigen Entleerung der Zuckerspeicher im Muskel kommt. Dies kommt sonst nur nach einigen Stunden von normalem Training zustande.

Was ist der Unterschied zwischen HIT und Low-Intensity Cardio?

Wie bereits erklärt wurde, bringt HIT deinen Körper in einen akuten Stresszustand. In der anschliessenden Erholung gerät dein Körper schlussendlich in einen anabolen Zustand. Aus diesem Grund findet ein Muskelaufbau statt und verbessert sogar die kardiovaskuläre Leistung. Das HIT kann dich jedes Mal an deine Grenzen bringen, weshalb auch die Fortschritte gut ersichtlich sind. Bei Low-Intensity Cardio hingegen, wie beispielsweise Joggen, erreicht man selten einen tiefen Grad der Muskelermüdung. Es ist ebenfalls anstrengend, jedoch werden die Muskeln in keinster Weise so stark beansprucht wie beim HIT.

Wenn du also direkt nach dem Training, aber auch langfristig und vor allem durch mehr Muskeln Fett verbrennen möchtest, so dass ein Unterschied spürbar wird, deine kardiovaskuläre Leistung verbessern und deine Gesundheit im Allgemeinen stärken möchtest, dann probier es einmal mit HIT. Das beste daran: einmal pro Woche reicht!

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Quellen

https://www.medmeister.de/laktat/

12 Minuten pro Woche, McGuff & Little

https://de.aurumfit.com/blog/why-high-intensity-training-works-so-good-for-fat-loss-and-against-health-problems

https://de.aurumfit.com/why-it-works/one-workout

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