Warum ist das Omega-6 zu Omega-3 Verhältnis so wichtig?
Das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren ist ein wichtiger Gesundheitsfaktor, der weit über die reine Nährstoffversorgung hinausgeht und tiefgreifende Auswirkungen auf zentrale Prozesse im Körper hat.
Die Durchlässigkeit der Zellwände wird entscheidend beeinflusst, so dass die Zellen Nährstoffe besser aufnehmen oder Giftstoffe effizienter ausscheiden können.
Ein unausgewogenes Verhältnis – häufig zugunsten von Omega-6 – kann chronische Entzündungen begünstigen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Probleme und andere Beschwerden erhöhen.
Nicht weniger als 97% aller Menschen haben ein unausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren.
Dies gilt erstaunlicherweise fast immer auch für Personen, die bereits herkömmliche Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
Ursache für dieses Ungleichgewicht ist vor allem der übermässige Verzehr von industriell verarbeiteten Lebensmitteln in Kombination mit einer unzureichenden Omega-3-Aufnahme.
Nun, was sind eigentlich Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren?
Omega-6-Fettsäuren
Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind essenziell, das heisst, der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Sie kommen vor allem in pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumen-, Distel-, Soja- und Maiskeimöl vor (u.a. auch «versteckt» in frittierten Speisen).
Omega-6 spielt eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozessen und bei der Wundheilung. Ein Zuviel kann jedoch chronische Entzündungen fördern.
Omega-3-Fettsäuren
Omeag 3 FS sind ebenfalls essentielle Fettsäuren und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Herz, Gehirn, Augen und Zellen. Es gibt drei Hauptarten von Omega-3-Fettsäuren:
- Alpha-Linolensäure (ALA):
ALA ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure, die hauptsächlich in Lebensmitteln wie Leinsamen, Leinöl, Walnüssen, Walnussöl, Hanföl und Rapsöl vorkommt. Obwohl ALA essentiell ist, hat sie nur eine begrenzte direkte Wirkung im Körper.
Sie dient vielmehr als Ausgangsstoff für die Synthese der beiden anderen, besonders wertvollen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).
Die Umwandlung von ALA in EPA und DHA ist jedoch nur in sehr geringen Mengen möglich und wird durch ein Überangebot an Omega-6-Fettsäuren zusätzlich gehemmt.
- Eicosapentaensäure (EPA):
EPA ist für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Sie unterstützt das Herz-Kreislauf-System und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation von Entzündungsprozessen im Körper.
Reich an EPA sind fettreiche Kaltwasserfische wie Hering, Makrele, Lachs und Sardellen sowie Krillöl und bestimmte Mikroalgen.
- Docosahexaensäure (DHA):
DHA ist wichtig für die Entwicklung und Funktion von Gehirn und Netzhaut. Eine ausreichende Versorgung mit DHA ist besonders während der Schwangerschaft und Stillzeit wichtig, da sie die kognitive Entwicklung des Kindes fördert.
DHA kommt auch in fettem Fisch, Krill und Algen vor und ist in vielen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.
Neben den natürlichen Quellen gewinnen Mikroalgen (z.B. Schizochytrium-, Spirulina- oder Chlorella-Algen) zunehmend an Bedeutung, da sie eine pflanzliche und nachhaltige Alternative zu Fischöl bieten. Dies ist vor allem für Vegetarier und Veganer interessant.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine ausgewogene Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren – sowohl aus pflanzlichen als auch aus tierischen Quellen – entscheidend für unsere Gesundheit ist.
Gerade in der westlichen Ernährungsweise, die häufig durch ein Ungleichgewicht zugunsten der Omega-6-Fettsäuren gekennzeichnet ist, wird es immer schwieriger, ausreichend Omega-3-Fettsäuren allein über die Nahrung aufzunehmen.
Eine gezielte Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren kann daher eine sinnvolle Massnahme sein, um das Verhältnis zu optimieren und die Gesundheit zu unterstützen.
Das ideale Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3
Die Wissenschaft empfiehlt ein Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 von etwa 3:1 oder weniger. In der westlichen Welt liegt dieses Verhältnis jedoch häufig bei 15:1 oder sogar noch höher.
Bemerkenswert ist, dass dieses Ungleichgewicht häufig auch Menschen betrifft, die bereits konventionelle Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel verwenden.
Studien zeigen, dass ein unausgewogenes Verhältnis mit einem erhöhten Risiko für Entzündungskrankheiten, Herz-Kreislauf-Probleme und psychische Störungen einhergeht.
Wie können Sie Ihr Verhältnis verbessern?
- Ernährung anpassen
Eine ausgewogene Ernährung kann schon einiges bewirken:
- Omega-3 erhöhen: Essen Sie regelmässig fetten Fisch (z.B. Lachs, Makrele), Walnüsse, Leinsamen und Chiasamen.
- Omega-6 reduzieren: Vermeiden Sie stark verarbeitete Lebensmittel und raffinierte Pflanzenöle wie Sonnenblumen- und Maiskeimöl.
- Omega Tabelle: Hier können Sie überprüfen, ob die wichtigsten Lebensmittel gute oder schlechte Quellen für Omega-3 sind und wie das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 ist.
- Nahrungsergänzungsmittel
Leider ist es für die meisten Menschen praktisch unmöglich, dieses Verhältnis allein durch die Ernährung zu verbessern.
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Vorteile von Natugena Omega 3 FS
- Hochwirksame Omega-3-Fettsäuren: Liefert einen hohen Gehalt an EPA und DHA, deren positive Wirkung auf Herz, Gehirn und Entzündungsprozesse in zahlreichen klinischen Studien belegt ist.

